Hier finden Sie Fragen die uns häufig gestellt wurden, natürlich mit einer passenden Antwort. Falls Sie eine Frage haben, die Sie hier nicht beantwortet finden, würde uns eine kurze E-Mail genügen.

Wieso ist CO₂ für den Klimawandel verantwortlich?

Hauptsächlich durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern (Öl, Gas, Kohle) entsteht CO₂ (Kohlendioxid). Der Anstieg von CO₂ in unserer Atmosphäre ist hauptsächlich für die Erderwärmung und den bereits zu beobachtenden Klimawandel verantwortlich.

Wieso trägt Holznutzung zur CO₂-Reduzierung bei?

Davon Ausgehend, dass es nicht um Rodung von Wäldern geht, sondern um die Ökologische und Nachhaltige Nutzung von Holz, wird mit dem Verwenden von Holz als Baumaterial, die Speicherung von Kohlenstoff vollendet. Das heißt, für jeden Baum der gefällt wird ein neuer Baum gepflanzt. Somit wird durch den gefällten Baum C gespeichert und der neue Baum reduziert wieder von neuem CO₂.

Was sind die Treibhausgase?

Diese Gase sind Kohlendioxid (CO₂), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O) Hydrofluorcarbone (HFCs) Perfluorcarbone (PFCs) und Schwefeldhexafluoride (SF6). Da aber CO₂ von der Menge und der eigentlichen Ursache für die Klimaerwärmung eine Bedeutung von weit über 50% hat, steht dieses Gas im Mittelpunkt der Betrachtung.

Was ist das wesentliche Ziel des Kyoto-Protokolls?

Ziel ist es die Treibhausgasemissionen ab 2008 zu reduzieren und damit die Erwärmung der Erdatmosphäre zu regulieren. Bei dem Kyoto-Protokoll handelt es sich um eine Völkerrechtlich verbindliche Verpflichtung der Industriestaaten die sechs klimatisch relevanten Gase von 2008 bis 2012 um mindestens 5% zu verringern.

Wie werden CO₂-Emissionen überprüft und bewertet?

Durch unabhängige Sachverständige wird die Genehmigung und Überwachung der CO₂-Emissionen überprüft. Werden die Emissionswerte überschritten, sind Strafgelder fällig, die zwischen 40 und 100 € pro Tonne CO₂ festgelegt worden sind. Dadurch wird deutlich, dass es den Industriestaaten ernsthaft darum geht einen weiteren Anstieg der CO₂-Emissionen zu verhindern und einer kontrollierten Verringerung zuführen will. Innerhalb der Industriestaaten der sogenannten 1. und 2. Welt ist dadurch eine Diskussion entstanden, die die Probleme und die notwendigen Maßnahmen verdeutlichen. Wie diese Ziel und Vorgaben erreicht werden können und sollen, darüber gibt es verschiedene Ansätze, aber in letztendlicher Konsequenz muss dabei eine Reduzierung des Ausstoßes von CO₂ erreicht werden.

Wer ist die Allianz Landesbeiräte Holz?

Die Allianz Landesbeiräte Holz wurde im Sommer 2010 gegründet und ist die Dachorganisation der zwölf regional aktiven Landesbeiräte Holz. Seit mehr als 30 Jahren bündeln die Landesbeiräte Wissen und Aktivitäten zur
Förderung der Holzverwendung. Mit über 300 Mitgliedern haben sie ein aktives und lebendiges Netzwerk Holz in Deutschland aufgebaut. Unter dem Branchen-Logo „Natürlich Holz – Allem gewachsen.“ betreiben sie mit viel Engagement gemeinsam Holzmarketing. Die vielfältigen Aktionen erreichen jedes Jahr mehr als 1,4 Mio. Menschen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter
www.allianz-holz.de

Was sind Green Building Labels (Kennzeichnung für grüne Gebäude)?

Mit Hilfe der sogenannten "Green Building Labels" können Bauherren ihre Gebäude nach verschiedenen Gesichtspunkten zertifizieren lassen. Ein Leitfaden für eine umweltschonendere Bauweise.

Der Klimaschutz macht auch vor Gebäuden nicht halt und hat zahlreiche Initiativen mit weitestgehend national geprägten Sichtweisen ins Leben gerufen. Alle Systeme haben zum Ziel, die Emissionen von Treibhausgasen unter der Einbeziehung weiterer Aspkete zu bewerten. Keines der Systeme nimmt allerdings die Bewertung der tatsächlichen CO2-Reduzierung des Baustoffes Holz auf.

Eine ensprechende Übersicht können Sie hier herunterladen.

>> Übersicht "Green Building Labels"

Was ist PAS 2050:2008?

Öffentlich verfügbare Spezifikation: „Spezifikation für die Bewertung des Lebenszyklus von Treibhausgas-Emissionen von Waren und Dienstleistungen“

Dies ist eine Initiative aus Großbritannien, die im Oktober 2008 veröffentlicht wurde. PAS 2050 ist der erste Standard dieser Art und wurde von der BSI Group (eine britische Normungsorganisation) und defra (Department for Environment, Food and Rural Affairs UK) erstellt.

PAS ist nicht nur ein britischer Standard, sondern europa- und weltweit von Bedeutung. PAS 2050 wurde entwickelt, da die Gesellschaft und die Industrie den Wunsch nach einer einheitlichen Methode für die Beurteilung des Lebenszyklus der Treibhausgas-Emissionen von Waren und Dienstleistungen hatten.

PAS 2050 baut auf die bestehenden Ökobilanz-Methoden BS EN ISO 14040 und 14044 auf, indem sie die Anforderungen für die Bewertung des Lebenszyklus von Treibhausgas-Emissionen von Waren und Dienstleistungen festlegt.

Für Unternehmen aus dem Güter- und Dienstleistungssektor bedeutet PAS 2050:

• ermöglicht interne Bewertung der bestehenden Treibhausgas-Emissionen
• erleichtert Bewertung von alternativen Produkten (Beschaffung, Fertigung, Rohstoffauswahl etc.)
• bietet einen Maßstab für laufende Programme (Konzepte zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen)
• ermöglicht Vergleich der Waren oder Dienstleistungen unter Verwendung einer gemeinsamen, anerkannten und standardisierten Vorgehensweise
• unterstützt die Berichterstattung über die Unternehmensverantwortung

Für Konsumenten von Waren und Dienstleistungen bedeutet PAS 2050:

• stellt eine gemeinsame Basis für die Berichterstattung und Übermittlung der Ergebnisse dar
• bietet die Chance für mehr Verbraucherschutz

Quelle: „Specification for the assessment of the life cycle greenhouse gas emissions of goods and services – © BSI 2008